Gemeinsam in der Isolation

Pressemitteilung

Wir befinden uns in einer Situation, die für alle von uns völlig neu ist. #flatenthecurve – das Einzige was wir aktuell tun können, ist die exponentielle Ausbreitung des Virus abzuflachen – in die zeitliche Länge zu ziehen. Wir ahnen die Auswirkungen, die auf uns zukommen, genaues weiß einfach niemand. Solidarität ist überall spürbar. Digitale Plattformen entstehen, um den Handel zu unterstützen. Helferkreise, online und analog schließen sich zusammen um untereinander zu unterstützen.

‚Brot und Rosen‘ ist die Initiative, die von Pfarrer Markus Merz (evangelische Kirchengemeinde) ins Leben gerufen worden, um ein Netzwerk aufzubauen damit gerade ältere und hilfebedürftige Menschen, die nicht auf familiäre Netzwerke zurückgreifen können, eine Anlaufstelle haben. Eine tolle Sache bei der Martina Thalmayr, Bürgermeisterkandidatin gerne  von Anfang an aktiv dabei war. Menschen die unterstützen können und wollen, können sich entweder telefonisch unter 08061 936605 oder per Mail an brotundrosen.badaibling@elkb.de wenden und werden kontaktiert wenn ein Bedarf entsteht.

Genauso können sich diejenigen melden, die damit rechnen in den nächsten Tagen und Wochen nicht mehr alleine zurechtzukommen. In den nächsten Tagen wird die Information auch postalisch an diejenigen verschicken, die in der ‚Risikogruppe‘ vermutet werden. Viele ältere Menschen sind digital nicht erreichbar. Und durch den Wegfall vieler sozialer Kontaktmöglichkeiten, wie z.B. Seniorennachmittage oder Gymnastik wird es schwieriger diese Information an die Betroffenen heranzutragen.  Martina Thalmayr ist froh, dass man bereits frühzeitig begonnen hat die Struktur aufzubauen. So kann jetzt auch schnell reagiert werden.

Die Verunsicherung ist nicht nur bei den Privatpersonen allgegenwärtig. Auch die Wirtschaft, Einzelhandel und Gastronomie bangen bereits jetzt um ihre Existenz. Die finanzielle Größenordnung wird immens sein. Unterstützung und Maßnahmen wurde von der Bundesregierung bereits eingeleitet. Das hilft sicher, es wird aber dennoch kein leichter Weg werden, das ist auch allen bewusst. Seitens der Stadt, ist sich Thalmayr sicher, wird alles unternommen werden was möglich ist. Viel ist das dennoch nicht – aber immerhin ein Zeichen. Stundung der Steuern und Gebührenerlass, sofern der Stadtrat dem zustimmt (wovon Thalmayr ausgeht). Mehr fianziellen Spielraum hat die Kommune nicht.

Eine Sonderregelung für Bad Aibling von der Regierung zu erwarten, wie ihr Mitbewerber Stephan Schlier kürzlich in den Raum gestellt hat, hält Martina Thalmayr für völlig unwahrscheinlich „Da helfen auch keine persönlichen Beziehungen!“ Ganz Deutschland hat mit den gleichen Problemen zu rechen. Und bei aller Liebe zur Heimatstadt fällt in diesem Kontext Bad Aibling keine Sonderrolle zu. Vielmehr werden erst mal wichtige Handelknotenpunkte schnell wieder aufgebaut werden müssen, damit unser gesamtes System wieder anlaufen kann.

Martina Thalmayr ist sich sicher: Die bestmögliche Unterstützung wird im lokalen Handeln liegen. Wenn alle zusammenhalten, haben wir die besten Chancen. Seitens der Stadt sieht sie Möglichkeiten in echter Unterstützung des Einzelhandels durch ein passendes Stadtmarketing, regionaler Einkauf auch seitens der Kommune und gemeinsame Konzepte, um die Wirtschaft nach der Krise schnell wieder anzukurbeln. Sie betont, dass wir in einer unbekannten Situation offen sein müssen für neue kreative Lösungen.
Die finanziellen Auswirkungen auch auf die Stadt sind noch in keiner Weise zu beziffern. Thalmayr stellt auch in den Raum, dass sie davon ausgeht, dass der Start des Baues der St. Georg Grund-und Mittelschule unter Umständen nach hinten verschoben werden muss, obwohl sie selber eine Verfechterin des Neubaus ist. Sie sagt: „Wir werden, nachdem wir die Krise überstanden haben, die Situation neu bewerten müssen. Priorität wird die Stabilisierung der Wirtschaft und der durch die Krise in Not geratenen Menschen sein.”

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